Das abbildende hyperspektrale Spektrometer HySpex der Firma NEO, Norwegen, kann mit der spektralen Empfindlichkeit zwischen 400 nm bis 1000 nm zur Detektion von Umweltschäden, der Waldzustandsüberwachung, dem Precision Farming, der Ableitung von Wasserinhaltsstoffen u.v.m. herangezogen werden.

Durch die Vorwärtsbewegung des Gyrocopters wird mit dem abbildenden Spektrometer zeilenweise (1600 Pixel) die vom Erdboden reflektierte Sonnenstrahlung, genannt Strahldichte, erfasst. Für jedes Pixel wird ein Spektrum aus 160 Kanälen mit einer Bandbreite von 3,7 nm erzeugt. Der Öffnungswinkel beträgt 34°. Bei einer Flughöhe von 600 m resultiert das in einer Bodenauflösung von 20 cm.

Durch die technische Entwicklung der hyperspektralen Spektrometer in den letzten Jahren wurden das Gewicht und der Stromverbrauch drastisch reduziert. Der Sensorkopf zusammen mit der Datenerfassungseinheit hat eine Masse von 11 kg. Der Stromverbrauch liegt bei 120 W. Mit Hilfe von Spektraloperationen oder Anwendung von Klassifikationsverfahren lassen sich Parameter der Erdoberfläche ableiten.

 

Das nachfolgende Bild zeigt den Vegetationsindex (NDVI) als ein Ergebnis der Auswertung von Hyperspektraldaten.

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