Die beiden hyperspektralen Zeilenscanner HySpex VNIR 1600 (links) und HySpex SWIR 384 (rechts) der Firma NEO, Norwegen, eignen sich insbesondere zur Detektion von Umweltschäden, der Waldzustandsüberwachung, dem Precision Farming, der Ableitung von Wasserinhaltsstoffen u. v. m., da sie zusammengenommen mit über 300 Kanälen einen Wellenlängenbereich von 400 nm bis 2500 nm abdecken können.

 

HySpex VNIR 1600

Durch die Vorwärtsbewegung des Gyrocopters wird mit dem abbildenden Spektrometer zeilenweise (1600 Pixel) die vom Erdboden reflektierte Sonnenstrahlung, genannt Strahldichte, erfasst. Für jedes Pixel wird ein Spektrum von bis zu 160 Kanälen mit einer Bandbreite von 3,7 nm erzeugt. Der Öffnungswinkel beträgt wahlweise 17° oder 34°. Bei einer Flughöhe von 600 m kann somit eine Bodenauflösung von 20 cm erreicht werden.

Durch die technische Entwicklung der hyperspektralen Spektrometer in den letzten Jahren wurden das Gewicht und der Stromverbrauch drastisch reduziert. Der Sensorkopf zusammen mit der Datenerfassungseinheit hat eine Masse von 11 kg. Der Stromverbrauch liegt bei 120 W. Mit Hilfe von Spektraloperationen oder Anwendung von Klassifikationsverfahren lassen sich Parameter der Erdoberfläche ableiten.

 

Das nachfolgende Bild zeigt den Vegetationsindex (NDVI) als ein Ergebnis der Auswertung von Hyperspektraldaten.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Lutz Bannehr

Tel.: 0340 - 5197 1611

E-Mail: lutz.bannehr@hs-anhalt.de

 

Dr. Marion Pause

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M. Eng. Marvin Gabler

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E-Mail: marvin.gabler@hs-anhalt.de

 

M. Eng. Sophie Prokoph 

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E-Mail: sophie.prokoph@hs-anhalt.de